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Burg
Rheinfels
und
Loreley
(aus Größere Schul-Geographie 1892)
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Die Loreley
von Heinrich Heine
Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl undves dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.
Heinrich Heine (1797-1856)
Loreley
auf Abwegen
von
Karin Rohner
Wo
Kalksteinfelsen schroff zu Tale brechen,
Und
Wasser sich in Tiefengründe gießt -
Sich
Tümmler paaren, bis Gott Neptun niest,
Da
wartet sie, um sich an dir zu rächen.
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Gedicht
Loreley
Loslösung
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