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Dänemark -
Färöer Inseln, Island, Grönland
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Skandinavien
- Übersicht |
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Färöer Inseln und
Island
Die
Färöer
d.i Schaf-Insel ( Ö = Insel) -
1300 qkm, 13 000 Einwohner.
Kahle, steile, durchaus baumlose Felsengruppen (von 25 Inseln sind 17
bewohnt),
von Stürmen umbraust, rauh und feucht, halbwilde Schafe, denen
das rein ozeanische Klima besonders zusagt, und Pferde. Eiderdunen,
Fisch- und Delfinfang.
Die
Insel Island
105 000 qkm, wovon bewohnbar nur 42 000 qkm mit 70 000 Einwohnern.
Nur 300 km von Grönland. Mit der Nordspitze erreicht die Insel
den nördlichen Polarkreis.
Die Südküste wird durch den Golfstrom am meisten
erwärmt. Ein baumloses Gebirgsland, voll
schauerlicher Einöden, schroffer Felsen, Schnee- und
Eisberge.
Von SW nach NO quer hindurch ein ödes Hochland. Unter 29
tätigen Vulkanen sind die bedeutendsten im Süden die
furchtbare Hekla, fast 1600 m hoch, im Norden die Krabla.
Heiße Quellen sind über die ganze Insel zerstreut:
Der Geysir, oft 66 m hoch. Nur die Küsten sind bewohnt von den
Nachkommen der Normannischen Wikinger, am meisten die flachere
Nordküste.
Ihren Unterhalt gewinnt die Bevölkerung durch Fischfang und
Sammeln von Vogelfedern (Eidergänse), wie durch Viehzucht. Ein
Haupterzeugnis ist das "Isländische Moos", einen Flechtenart.
Reykjavik, d.i. Rauchbucht, von einer in der Nähe liegenden
warmen Quelle so gemannt. Sitz des Stiftamtmannes und des Bischofs, mit
4 000 Einwohnern, im SW gelegen.
Auswärtige
Besitzungen
In Amerika: Grönland. Niederlassungen an der
Westküste, mit etwa 10 000 Einwohnern.
Neben dem Tran-, Robben-, Renntier-, Fuchsfell- und
Eiderdaunenhandel sind auch von Bedeutung die neuerdings
aufgefundenen Lager von Graphit, Silber, Kupfer, Blei, Zinnerz und
Kryolith, welches Mineral in groeßn massen zur Bereitung von
Tonerde und Soda nach Amerika und nach Deutschland geht.
(aus einem Geographiebuch von 1892)
Kopenhagen, Helsingoer und
Roskilde
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