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Das Freiburger Münster

Im
Freiburger Münster |
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Das Freiburger Münster
Von Süden her, vorbei an der
Albert-Ludwigs-Universität, näherte ich mich der
Altstadt. Verwinkelte Gässchen. Oben stießen die
Firmenschilder der einzelnen
Läden fast aneinander, unten die endlose Reihe der
Altstadttouristen. Ein
Fotografieren der Gassen war praktisch unmöglich, weil immer
irgendwelche Köpfe dazwischen kamen.
Hin und wieder erhaschte ich durch eine Hauslücke einen Blick
auf den Turm des
Münsters und schlug die ungefähre
Richtung ein. Plötzlich stand ich auf dem
Kirchplatz, der sich mir dicht gedrängt präsentierte.
Es war Wochenmarkt, der hier,
wie ich später las, täglich, außer
sonntags, stattfindet.
Der Baustil des Münsters kam mir bekannt vor. Er erinnerte
mich an die Lübecker Marienkirche, weil er die gleichen
Stützstreben außen am Kirchenlangschiff besitzt.
Allerdings nicht in rotem Backstein, sondern in rotem Sandstein. Die
Streben sind
auch nicht eckig, sondern im Querschnitt rosettenförmig.
Durch die gotische Portalhalle im Westturm, die auf einem Tympanon eine
Weltgerichtsdarstellung zeigt, gelangt man in
den Innenraum
des
Freiburger
Münsters .
Und auch hier der bekannte gotische Stil der Lübecker
Marienkirche . Die
Säulen sind aber nicht weiß und eckig, sondern rot
und
abgerundet.
Das
Kirschenschiff wirkte auf mich sehr dunkel, weil die roten
Sandsteinsäulen
und die bunt verglasten
Fenster sehr viel Licht schluckten.
Karin Rohner März 2008

Blick in das
Kirchenschiff |

Wochenmarkt |
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