Georgien
Der grüne Weg - Karin
Rohner 2006
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Der
grüne Weg
von
Archil Todua
Jeder
Mensch wird geboren um sein ganzes Leben lang, sei es lang oder
kurz, auf einen besonderen, erstaunlich bekannten und zugleich ganz
heimlichen Weg zu gehen... Es ist wichtig jemanden oder etwas zu
entdecken, was uns hilft diesen Weg finden und was am besten ist, damit
können wir die Probleme des Beginns des Weges lösen.
Für manche Leute kann dieses “etwas”
heimliches ganz einfaches, sogar ein kleines Eichenblättchen
sein. Siehst du es an und verstehst, dass in deinem Leben etwas neues
begonnen hat, der neue Weg ist erschienen. Du fühlst dass
dieser Weg unter den gegangenen Wegen am besten und am
schönsten wird. Noch einmal siehst du vor leichtem Wind
zärtlich zitterndes Eichenblättchen und ohne Angst
machst du den ersten Schritt, dann den Zweiten, den Dritten und so
weiter solange. . . Auf diesen Weg schreitend wirst du unendlich
glücklich oder unzufrieden mit dem Schicksal. . .
Da lebte einmal ein Mensch, Vorname “Nicht” und
Familienname “Nichts” –
“so heiβe ich” sagte er und wie durfte man
anderes nennen?! Er lebte allein in einer alten Hütte. Er
hatte keine Eltern, keine Geschwister, keine Frau, keine Kinder und
sogar keine Verwandten. Einerseits ein ganz unglücklicher und
armer Mann, fühlte er sich sehr glücklich, und genoss
die Schönheit der Welt. Der Gesang der Vögel, das
Rauschen der Blätter, der Duft der Blumen, das Gerausche der
Flüsse machte ihn froh. Er lebte im heutigen Leben und mit der
Kniebeugung vor der Ikone betet er um die Welt. Während die
anderen versuchten diese Welt als einen Teil ihrer Seele zu beherschen,
versuchte er selbst ein winziger, aber vollständiger Teil
dieser unendlichen Welt zu werden. . . Er hatte schon lange diesen, mit
Grün gekleideten Weg gefunden - den Weg zur schönen
Unendlichkeit!
An einem Wintertag wurden die Wiesen und Felder mit bunten Blumen
bedeckt, mit lustigem Gesang begegneten die Vögel dem
Morgenrot. . . Niemand hat so etwas gesehen und gehört. Was
ist geschehen? – fragten die Werwunderten. . .
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Die Welt wurde durch neue Vervollkommung ergänzt.
©
Archil Todua 2005
Bemerkung:
Die Texte auf dieser Seite spiegeln die Ansichten des Autors Archil Todua wider und nicht meine eigenen Ansichten.
Karin Rohner 2007
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