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 Georgien - Der Schatz von Aieti




 

Der Schatz von Aieti


In den uralten historischen Quellen (Urartischen, Assyrischen, bei den antiken  Schriftstellern) wird der Westliche Teil von Georgien als Kolcheti erwähnt.
Der Mythos über den Feldzug der Argonauten in Kolcheti war ein populäres Thema für die antiken Schrifsteller. “Ich schwöre Seuss, in Kolcheti wurde wirklich die Ferne Reise von Argonauten gemacht, so wie die Reise von Menelaos und Odiseos “ _ bestätigte der bekannte Lebensbeschreiber und Historiker Strabon während der Polemik mit dem Schrifsteller Demetrius von Skepsis.
Im Jahre 2005 wurden im Dorf Zaischi, Bezirk Sugdidi, archäologische Ausgrabungen durchgeführt, wodurch das Kollektivgrabgewölbe mit abermaliger Begrabung 8-7 Jh. vor unserer Zeit entdeckt wurde.
    Das Grabgewölbe umfasste 50 m2 und darin waren 500 Verstorbene begraben.
    Die Berichte der alten Griechischen Schriftsteller und späterer Autoren wurden bestätigt - dass die Verstorbenen in Kolcheti nicht direkt in der Erde begraben wurden, sondern in Ochsenfell eingehüllte Verstorbene wurden zuerst an den Baum gehängt und erst danach wurden der Schädel und der Körper begraben.
    Die Kolchen glaubten, dass die Begrabung des Verstorbenen direkt in die Erde eine Sünde war.
    Die meisten Sachen, die in Zaischi gefunden wurden, sind für diese Gegend charakteristisch, aber manche sind auch für andere Länder charakteristisch. Nämlich, hier sind zwei Abbildunger entdeckt worden - die Reiter, die auf den Pferden wie Frauen sitzen und in der Hand die Kinder halten. Bis Heute waren solche Abbildungen bekannt:  Drei in Georgien, drei in Griechenland. Eine von ihnen ist auf der Insel Samosi entedckt. Auf dieser Insel sind auch für Kolcheti  charakterisitische andere Sachen gefunden - Pferdesteigbügel, Gürtelschmuck. Der Entdecker dieser Sachen, der Deutsche Wissenschaftler Wuolt Anzen hat das alles mit der amerikanischen Wissenschaftlerin Mari Wajazis wiederholt. Die Ausgrabungen von Zaischi haben diese Meinungen begründet.
    In Zaischi entdeckte Bronzegürtel mit geometrischen Figuren waren bis heute als “Gürtel des Zentralsüdenkaukasus” bekannt. Ihr Entdeckungsgebiet beschränkte sich auf die Territorien von Ostgeorgien, Nordarmenien und Westazerbaijan. Die auf diesen Gürteln dargestellten Figuren verschönerten auch andere Kolchische Sachen. Diese Ausgrabungen begründen, dass solche Gürtel Kolchische Erscheinungen sind.
    Im 8.-7. Jh. vor u.Z. beteiligte sich Kolcheti am damaligen Sozial-ökonomischen und Politischen Leben.
    In Zaischi wurde auch ein Keramikmodel vom “Goldenes Vlies” endeckt.
    In Zaichi gefundene goldene Sachen belegen die Berichte von antiken Schriftstellern über ‘Goldschmied Kolcheti.” Die Entdeckung von Zaischi ist der Weg vom Mythos zum Realismus.
P.S. Die Ausgrabungen von Zaischi werden wegen ihres Maβstabs noch mindesten zehn Jahre dauern. In dieser Zeit werden daran die Mitglieder der “Studentenexpeditions Bewegung” ( Leiterin Nino Pataridze) teilnehmen.

© Archil Todua 2007

Bemerkung:
Die Texte auf dieser Seite spiegeln die Ansichten des Autors Archil Todua wider und nicht meine eigenen Ansichten.
Karin Rohner 2007




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