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Freie
und Hansestadt Hamburg - Hafencity, 18. November 2011
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Hansestadt Hamburg - Neue
Hafencity
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Hansestadt Hamburg
- Hafencity
Überall in den Medien hört, sieht und liest man von
der Neuen Hafencity in Hamburg.
Besonders die Elbphilharmonie ist in aller Munde. Und das nicht im
positiven Sinne.
Heute war ein grauer, trüber Novembertag - eine gute
Gelegenheit, ganz spontan nach Hamburg zu fahren, um mir
selber
ein Bild zu machen.
Ich muss dazu sagen, dass Hafen und Nebel und November für
mich zusammen gehören. Wenn sich die Kräne und
Schiffe schemenhaft aus dem feuchten Grau erheben, das ist
Hafen-Feelig pur. All die kalten technischen
Wunderwerke wirken
wie Riesen aus einer
verwunschenen Welt. |
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Hansestadt Hamburg
- Hafencity
Allerdings hatte ich mir die Hafencity ein wenig anders vorgestellt.
Nach den Berichten über die ersten Mieter und ihren
Kommentaren zu
den derzeitigen Wohnverhältnissen - und wie sie sich das
Wohnen in
Zukunft vorstellen - träumte ich eher von Wohnungen mit Blick
auf
die Elbe und die Hafenanlagen. Doch den Blick auf Elbe und Hafen
genießen die Versicherungen, Banken und andere
große Firmen.
Ich habe lange gesucht, bis ich Gebäude, fand, die darauf
schließen lassen, dass man dort wohnen
könnte. Ein
Indiz für Leben - kleine Balkone mit Gartenmöbeln.
Der
Nachteil - diese Wohnhäuser
wurden am Rande der
Hafencity errichtet. Die Bewohner blicken auf eine vierspurige
Ausfallstraße. |
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China liegt in Hamburg
Im Fernsehen sah ich eine Sendung über eine Millionenstadt in
China. Sie wurde quasi aus dem Erdboden gestampft und verfügt
über jeden Luxus. Geräumige Wohnungen in
Hochhäusern oder kleinen Häuschen mit Garten. Breite
Straßen, Schulen, Ladengeschäfte. Doch alles ist
Makkulatur. In dieser Stadt wohnt niemand. Die Mieten sind für
Normalverdiener unbezahlbar. Auf den breiten Straßen
verkehren weder Autos, noch die in China so beliebten
Zweiräder. Trotzdem werden die Straßen gekehrt
und die Anlangen gepflegt.
Genauso gespenstisch wirkte die Hafencity auf mich als ich bei den
Marco-Polo-Terrassen aus dem Bus stieg. Weite Treppen und
Straßen, aber kein wirkliches Leben. Nur Ströme von
Schulklassen auf Wandertag und Touristen. |
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Speicherstadt
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