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Chronik von Klingberg (1957)
3. Gründerjahre

Karin Rohner - Ostsee-Leuchtturm- Fischerfamilie
 
Familie Fischer - Klingberg 1918


Die Entstehung der Siedlung Klingberg

Die Siedlung Klingberg verdankt ihre Gründung Herrn Paul Zimmermann, der im Jahre 1903 aus Wurzen in Sachsen in das Gebiet des Pönitzer Sees kam, um in freier Natur und in bäuerlicher Betätigung zu leben. Er, der Lehrer war, kaufte damals den Bauernhof Klingberg,. Er zog eine Schar von Gleichgesinnten nach sich, die sich schnell vergrößerte.
So ließ sich im Jahre 1907 Herr Eduard Seiler in der Nähes des Bauenhofes Klingberg nieder. Er hatte bisher auf der Obstkolonie Eden-Oranienburg gelebt und legte nun hier das Obstgut Iduna an.
Im Jahre 1911 kam Alexander Hahn aus Annaberg in Sachsen nach Klingberg. Er baute von 1911 bis 1912 den Sachsenhof.
Ebenfalls im Jahre 1911 entstand das Landhaus des Herrn Zimmermann im Backsteinbau und mit Reetdach. Hier kehrten im Laufe der Jahre viele Gäste ein.
Nachdem auch die Waldschänke Klingberg, wie das Bauenhaus am See inzwischen genannt wurde, Gäste aufnahm, wurde der Klingberg immer bekannter.
Später folgten andere Siedler, die der Großstadt überdrüssig waren. Sie ließen sich in der Umgebung der Waldschänke Klingberg nieder und widmeten sich dem Gartenbau und dem Pensionsbetrieb.
Die schon damals zu großem Ansehen gelangte Tanzschule Rudolf Labans arbeitete längere Zeit auf dem Klingberg. Unter der Leitung von Rudolf Laban erlebte Klingberg die erste große Sonnwendfeier.
1926 wurde der Freilichtpark Klingberg durch Bau des Parkhauses, der Hütten und Spielplätze für den Gästebetrieb erschlossen.

Der Name Klingberg, so erzählt die Sage, stammt aus alter Zeit. Nahe dem Großen Pönitzer See findet man eine Anhöhe von 38 Metern. Auf deren Spitze zeigt sich eine Erhebung von seltsamer Form. Hier stand vermutlich vor vielen Jahren eine Kapelle. Die Bewohner auf der gegenüber liegenden Seite des Sees sprachen darum vom Bimmelbarg, wenn sie die Glocke läuten hörten. Aus dem Bimmelbarg wurde dann später das Hochdeutsche Klingberg. Diesen Namen erhielt auch der nahe Bauernhof, und später übernahm die neue Siedlung diese Bezeichnung.  


© Karin Rohner 2006
 

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